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03. 09. 2013

Manifest fr Comics beim Literaturfestival

In Berlin erffnet morgen das 13. internationale literaturfestival. Ein Schwerpunktthema des diesjhrigen Festivals ist der Comic. Hhepunkte des Comicprogramms sind die Ausstellung "Comics aus Berlin. Bilder einer Stadt", die bereits heute abend erffnet, der Graphic Novel Day am 8. September mit mehreren Veranstaltungen und das bereits gestern vorgestellte Manifest fr mehr Frderung von Comics.

Unter dem Motto "Comic ist Kunst. Das muss jetzt auch die Kulturpolitik verstehen" stellen die Autoren fest, dass die kulturelle Frderpraxis fr Comic-Projekte der zunehmenden Bedeutung des Mediums auch auerhalb der Szene nicht mehr gerecht wird, und fordern neben grerer Anerkennung in Politik und Gesellschaft auch konkrete Comic-spezifische Frdergelder sowie die Einrichtung eines "deutschen Comicinstitutes, das Knstler zusammenfhrt, ihre Arbeit wissenschaftlich reflektiert und der kulturellen Bildung dient".

Zu den etwa 80 Erstunterzeichnern zhlen Comicschaffende wie Martin tom Dieck, Ulli Lust, Anke Feuchtenberger, Mawil, Barbara Yelin, Gerhard Seyfried, die PANEL-Mitstreiter Elke Steiner, diceindustries und Jens Harder sowie andere Persnlichkeiten aus dem Verlags-, Literatur- und Kulturbereich wie Bela B., Caroline Link, Ulrich Wickert, Weserburg-Kurator Ingo Clau (verantwortlich fr die von PANEL mit prsentierte Ausstellung KABOOM - Comic in der Kunst), Comic-Salon-Leiter Bodo Birk und viele andere.

Das vollstndige Manifest kann auf der Webseite der Literaturtage eingesehen und mitgezeichnet werden.

Wie eigentlich immer, wenn solche oder hnliche Manifeste verffentlicht werden, ist auch dieses bisher durchaus kontrovers diskutiert worden. Stellvertretend sei hier nur Blogger-Kollege Millus genannt, der seine Kritik an einer umfassenden Liste von existenten Frdermglichektien aufhngt. Die Forderung nach eigener Frderung hat halt auch immer den Beigeschmack, dass es fr "normale" Frderung nicht reiche. Allerdings sind die Unterzeichner des Aufrufs bisher nicht gerade fr tatenloses Beklagen der Umstnde bekannt, sondern dafr, im bestehenden Rahmen beachtliche Comics zu verffentlichen. Und dass sich die deutschsprachige Comicszene auch im Kreis anderer Knste nicht verstecken muss, wissen PANEL-Leser eh seit Jahren.

Wenn am Ende nur mehr Aufmerksamkeit fr Comicprojekte bei "normalen" Kulturfrdertpfen herauskommt, oder auch nur eine breitere Diskussion ber Comics als Kunstform, dann ist das ja auch schon ein Erfolg.

13. internationales literaturfestival berlin
4. - 15. 9. 2013
Verschiedene Veranstaltungsorte, siehe Programm

Ausstellung "Comics aus Berlin. Bilder einer Stadt"
Haus der Berliner Festspiele
Schaperstrasse 24, 10719 Berlin
Oberes Foyer
Vernissage: 3. 9. 2013, 20h

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